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Saniert und doch nicht dicht

Bei einer Dichtheitsprüfung der Abscheideranlage stellen viele Betreiber fest, dass trotz einer nicht lange zurückliegenden Sanierung die Abscheideranlage wieder undicht ist.

Besonders die Schachtbereiche unterliegen einer ständigen Belastung durch Witterungseinflüsse und Erdbewegungen, die beim Überfahren entstehen. Hier wirken sich besonders schnell die Fehler falscher oder mangelhafter Sanierungsverfahren aus.

Der Schachtbereich läßt sich dauerhaft nicht mittels einer spröden Beschichtung abdichten. Die Bauelemente des Abscheiders müssen gegeneinander arbeiten können, dies ist nur mit einer flexiblen Verfugung zu erreichen. Hierbei kommt es stark auf die Flexibilität des Materials an, spezielle Polysulfidfugen sind da bisher unerreicht.

 

Beständige und flexible Beschichtung

 

Desweiteren ist die Vorbereitung der zu beschichtenen Fläche mindestens genauso wichtig, wie die Beschichtung selbst. Der Baukörper muss frei von alten Beschichtungen, Ölen und Salzen sein, dies läßt sich nur durch fachmännisches Sandstrahlen und anschließendem, ein- bis mehrtägigem Durchtrockenen des Betons erreichen, nur so diffundieren Feuchtigkeit, Öle und Salze aus den Poren heraus und bieten Haftgrund für eine neue Grundierung und Mehrfachbeschichtung.

 

P.S.:  Entgegen einigen Behauptungen verliert ein Abscheider dadurch nicht seine Bauartzulassung; Hydraulik und Masshaltigkeit werden in den erlaubten Toleranzen nicht verändert, er gewinnt nur an Wertigkeit und Umweltsicherheit.

 

 

Die DIN 1999 - 100 und die DIN EN 858 geben hier entscheidene Hinweise:

DIN Auszüge:

 

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